Dienstag, 22. Dezember 2009

Die Sonne schaue

eigentlich war es taghell

Um mitternächtige Stunde.

Mit Steinen baue

Im leblosen Grunde.

So finde im Niedergang

Und in des Todes Nacht

Der Schöpfung neuen Anfang

Des Morgens junge Macht.

Die Höhen lass offenbaren

Der Götter ewiges Wort,

Die Tiefen sollen bewahren

Den friedensvollen Hort.

Im Dunkel lebend

Erschaffe eine Sonne.

Im Stoffe webend

Erkenne Geisteswonne.

Ich bin gerade in Gedanken an

Samstag, 19. Dezember 2009

Vergessen, Nichts und "ICH"

Ihr Lieben,

wie ich früher schon mal irgendwo geschrieben habe, lese ich mit der Kollegin in meiner Gruppe dreimal die Woche 15 min vor dem Arbeitssbeginn irgendwelche Texte.

Zuletzt haben wir "Die Schwelle zur gesitigen Welt gelesen".
Vorgstern sind wir damit fertig geworden und ich will hier zwei Stellen gegen Ende mit euch teilen, die jedenfalls mir sehr aufschlussreich waren, auch wenn ich schon eine ganze Weile Steiner lese.

Zum Glück gibt es ja sowas wie http://anthroposophie.byu.edu/schriften/017.pdf ;
Seite 80 ff., so dass ich nicht abschreiben, sondern nur hier einstellen brauche, was mein Geschenkchen an euch sein soll, ähnlich wie das, was ich gestern per mail von Janet bekommen habe.


Also hier ein Ausschnitt aus "Von dem «wahren Ich» des Menschen"

" ... Die Seele muss in der Tat sich vor einen geistigen Abgrund stellen, und an demselben den Willensimpuls fassen, ihr Wollen, Fühlen und Denken zu vergessen. Sie muss auf ihre Vergangenheit in ihrem Bewusstsein verzichten. Man könnte diesen Entschluss, der hier notwendig ist, ein Herbeiführen des vollständigen Bewusstseinsschlafes durch den eigenen Willen, nicht durch Verhältnisse des physischen oder des ätherischen Leibes, nennen. Nur muss man diesen Entschluss so denken, dass er nicht das Ziel hat, nach einer Pause der Bewusstlosigkeit dasselbe Bewusstsein wieder herbeizuführen, das vorher da war, sondern so, dass durch ihn dieses Bewusstsein wirklich sich zunächst durch den eigenen Willensentschluss in das Vergessen eintaucht. Man muss bedenken, dass dieser Vorgang weder in der physischen noch in der elementarischen Welt, sondern nur in der geistigen Welt möglich ist. In der physischen Welt ist die Vernichtung möglich, welche als Tod auftritt; in der elementarischen Welt gibt es keinen Tod. Der Mensch, insoferne er der elementarischen Welt angehört, kann nicht sterben; er kann sich nur in eine andere Wesenheit verwandeln. In der geistigen Welt ist im strengen Sinn des Wortes auch keine entschiedene Verwandlung möglich; denn in was immer sich das Menschenwesen auch verwandeln mag, in der geistigen Welt offenbart sich die erlebte Vergangenheit als eigenes bewusstes Dasein. Soll dieses Erinnerungsdasein innerhalb der geistigen Welt hinschwinden, so muss es von der Seele durch einen Willensentschluss selbst in die Vergessenheit versenkt werden. Das übersinnliche Bewusstsein kann zu diesem Willensentschluss kommen, wenn es sich die nötige Seelenstärke erobert hat. Kommt es dazu, dann taucht ihm aus dem selbst hervorgerufenen Vergessen die wahre Wesenheit des «Ich» auf. ..."

Auf diese Weise hatte ich bisher Steiner noch nirgends über das Nichts sprechen hören.
Da schien auch bei denen, die Steiner versuchen der Welt zu vermitteln, oft oder zumeist das (verlebendigte) Denken das Einzige und Höchste im Menschen darzustellen, bis zur Vergötterung des Denkens sogar. Die hier zitierte Stelle aber versöhnt für mich endlich auch an dieser Stelle Steiner mit allen möglichen anderen Weisheitslehreren der Menschheit. Das hatte mir bisher gefehlt.

Und das Zweite ist das, was Steiner sagt über die Beziehung zwischen "Die Schwelle zur geistigen Welt", "Theosophie" und "Geheimwissenschaft".
Das könnt ihr aber bei Interesse dann doch lieber gleich unter dem obigen Link auf Seite 89 ff. nachlesen.
Ich jedenfalls fand das sehr aufschlussreich, auch wenn es vielleicht manchem von euch hier nichts Neues ist.

Soweit mein kleiner Gruß zum 4. Advent an euch.

Und hier noch ein PS:

Schaut doch mal, was ich gestern noch geschenkt bekommen habe von http://www.torkado.de/torkado.htm

Diese Bilder hier, die meines Erachtens das, was ich zum Thema 12-er Kreis hier schon mal als Bild einer zweidimensionalen Spirale eingestellt habe, sehr kreativ dynamisieren. Die Frage des Sprunges von Steiner bei seiner Sinneslehre zwischen Jungfrau und Fische, die hat sich mir jedenfalls nun endlich etwas aufgehellt.
Darum war mir heute danach, auch mit euch mal wieder was zu teilen und weiterzugeben, was mir wie Segnungen gestern entgegengekommen ist.






Donnerstag, 17. Dezember 2009

Follow the white rabbit



Die geheime Zutat?

Love

Peace

Rock´n Roll

Frohe ..na ist noch ein bischen Zeit..

Mittwoch, 16. Dezember 2009

„Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut“


Wenn du dich sattgesehen hast
an dem Kind in der Krippe
geh noch nicht fort.

~*~
Mach erst seine Augen zu deinen Augen,
~*~
seine Ohren zu deinen Ohren
~*~
und seinen Mund zu deinem Mund.
~*~
Mach seine Hände zu deinen Händen,
~*~
seine Füße zu deinen Füßen,
~*~
sein Lächeln zu deinem Lächeln
~*~
und seinen Gruß zu deinem Gruß.
~*~
Dann wird jeder Mensch dir
Bruder und Schwester.

~*~
Gott kommt zur Welt;
und du gibst Ihm ein Gesicht.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Liebesgedicht














Die Sternschnuppe

Geh zurück,

gib Acht, du fällst!


Schwester denk daran,


was einmal den Halt verliert,


zieht die Erde an!


 

An den Sturz

und an das Fallen,


an Gefahren denk ich nicht,


denke nur,

die ferne Erde
braucht

ein Fünkchen Himmelslicht!





Montag, 14. Dezember 2009

Sternschnuppenregen im Dezember












Zwei Sternschnuppen-Schauer zu Besuch
Vom 7. bis 17. Dezember sind zwei Wochen lang die Geminiden zu sehen: Der Radiant des Schwarms, der scheinbare Ausstrahlungspunkt der Meteore, liegt nah an Castor, dem hellsten Stern im Sternbild Zwillinge. Von hier ziehen die Schnuppen über den ganzen Himmel. Die Geminiden gehören zu den schönsten Sternschnuppen des Jahres - bis zu 120 Schnuppen flitzen pro Stunde über den Himmel, wenn der Strom sein Maximum erreicht.

Besuch vom Kleinen Bären
Sobald die Geminiden ihren Besuch beenden, werden sie von den Ursiden abgelöst. Dieser Sternschnuppenschwarm ist vom 17. bis zum 25. Dezember zu sehen und scheint aus dem Sternbild Kleiner Bär (auch Kleiner Wagen) beim Polarstern am nördlichen Himmel zu kommen. Diese Schnuppen stammen vom Schweif des Kometen "Tuttle".
Das Maximum des Schwarms ist am 22. Dezember, aber mit 10 bis 20 Meteoren in der Stunde sind die Ursiden eher ruhig. Leider findet der Höhepunkt schon am frühen Nachmittag statt. Gegen fünf Uhr abends könnte es ein zweites Maximum geben, dann dämmert schon die Nacht. Doch bis der Himmel richtig dunkel wird, sinkt die Fallrate der Sternschnuppen schon wieder. Dafür werden die Ursiden nicht vom Mond gestört, dessen schmale Sichel im Westen steht und gegen halb elf Uhr abends untergeht.

***

Bitte in den ersten Textblock klicken, dann kommt Ihr zu weiteren Informationen direkt auf die Seite.

Wünsche Euch allen nachts einen wolkenfreien Himmel. 




Sonntag, 13. Dezember 2009

Rauhnachtzauber

Die zwölf Nächte oder das "kleine Jahr" kann man von der Thomasnacht bis Neujahr oder von Weihnachten bis zum Dreikönigsfest rechnen. In dieser Zeit ist "der Teufel los". Wer da dem Bösen nur den kleinen Finger gibt, von dem wird er die ganze Hand, wenn nicht noch mehr nehmen.

Das erfuhr auch ein Jäger zu Weitnau, der sich am Thomasabend, seinem Namenstag, mit gutem Bier einen Rausch angetrunken hatte. In diesem beseligtem Zustand wollte er - ausgerechnet in der Thomasnacht - noch einen feisten Bock für das Weihnachtsmahl schießen.

Also stolperte er los, stieg mühsam bergan und stand vor einem Bock. Der kam mit Augen so groß wie Feuerräder langsam auf ihn zu, wobei er heißen Dampf aus seinen Nüstern blies.

Der Jäger wollte sich bekreuzigen, doch die Hand blieb ihm starr. Er wollte die Heiligen um Hilfe anrufen, aber es versagte ihm die Sprache. So also ist das Sterben! dachte er noch, dann schwanden ihm die Sinne.

Als der Morgen graute, konnte der Jäger die Augen doch wieder auftun, wenn er auch die Gegend, in der er sich befand, nicht mehr kannte. Also hatte ihn wohl die Wilde Fahrt oder das Muotesheer entführt... (aus: Rauhnachtzauber - Europäische Jagdsagen)


Die Thomasnacht oder auch Wintersonnenwende ist am 21.12., die längste Nacht des Jahres. Dann werde ich zu später Stunde bei uns in den Wald gehen. Schon als Kind liebte ich sie, die Sagen und Mythen der alten Zeit. Und jetzt bin ich soweit, zu überprüfen, was dran ist an all dem Zauber.

Der Wald in unserer Nähe ist ein gesunder, schöner Wald - voller Energie, würzigem Duft, herrlichen Farben. Ein Spaziergang darin gibt Kraft und macht den Kopf frei.

Ich werde sehen, was des Nachts für Energien zu spüren sind.


Spannend.


Bild-Quelle: http://www.simon-jan.de/page/index.php?option=com_joomgallery&func=viewcategory&catid=32&Itemid=45

Donnerstag, 10. Dezember 2009

inspiriert von dem und den..

AUS STILLEN FENSTERN

Wie oft wirst du gesehn
aus stillen Fenstern,
von denen du nichts weißt ...
Durch wie viel Menschengeist
magst du gespenstern,
nur so im Gehn ...

Christian Morgenstern

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Medizin und Pädagogik

Hallo ihrLieben,

ich schaue auch mal wieder hier rein.

Dass Medizin und Pädagogik gar nicht so weit auseinanderliegen, wie mancher vielleicht meint, hat Steiner ja auch z.B. im Pastoralmedizinischen Kurs dargestellt.

Aktuell komme ich nur mal kurz hierher um einzuladen:

diejenigen, die an medizinischen Themen interessiert sind, zu
http://neue-mediz.in/

(bezüglich "
Neue Medizin aus einer anderen Sicht" vielleicht eher hier:
http://neue-mediz.in/forum/viewforum.php?f=7)


und diejenigen, die an
Integraler Pädagogik interessiert sein könnten hierher:
http://integralesforum.org/if-forum/index.php?board=10.0

Ich würde mich freuen, wenn da auch für euch was dabei ist oder wenn sogar jemand Lust hat, dort sich zu beteiligen.

Liebe Grüße.
Simone

Begegnung mit Gott

"ach Gottchen"


Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte.

Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park.

Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah.

Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an.

Und es war ein wundervolles Lächeln!

Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen.

Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um.

Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.

Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."


schöne Geschichte..

wenn ich solche und andere Hundebilder sehe, dann habe ich auch so ein göttliches Lächeln und Leuchten... Das ist zwar kitschig aber ich steh dazu.

Komisch, nicht?!
Ja, ernsthaft!?

Sonntag, 6. Dezember 2009

Advent-Zauber




Heute beschenkte ich mich einmal selbst. Heute war ich zu einem Obertonkonzert von eben jenem Miroslav Grosser, den man oben hören kann. Es fand in einer kleinen Kirche in Berlin-Reinickendorf statt und er war nicht allein gekommen. Eine junge Frau und noch ein junger Mann begleiteten ihn und stellten eigene Kompositionen vor - mit wunderbarem Gesang, kraftvollen Didgeridoo-Tönen, eindringlichen Klängen aus Kontrabass, Geige, Gitarre, Tambura und Scheitholt.
Sie spielten vorn, vor dem Altar - dort, wo sonst der Pfarrer seinen Gottesdienst hält.

Ich schaltete meinen Verstand ab und lauschte den Klängen. Wunderbar. Was für ein Genuss. Was für ein Erlebnis. Ich war hin und weg.

Und dann kam es über mich. So geht es mir oft in größeren Menschenansammlungen. Da steigt es in mir auf und wird zu einem Verlangen - dieses Leuchten bei anderen Menschen zu sehen.

Wenn ich mich konzentriere, kann ich es sehen und gerade bei solchen Veranstaltungen ist der Wunsch groß, dieses Leuchten um die Menschen herum zu sehen und zu fühlen. Es fasziniert mich immer wieder auf´s Neue. Ich kann dann nicht anders, als es betrachten.

Und ganz besonders wollte ich wissen, wie so ein Meister der Obertonklänge leuchtet. Ich wollte es einfach wissen und konzentrierte mich auf ihn, so gut es ging. Denn der gute Mann war beständig in Bewegung und es fiel mir schwer, mich auf ihn zu konzentrieren.

Doch so sehr ich mich auch anstrengte und die ruhigen Momente abpasste, in denen der Meister still stand - es zeigte sich bei ihm kein Leuchten. Das war eigenartig und ich verstand es nicht. Es klappte doch bei den anderen, warum nicht bei ihm.
Viele Male probierte ich es, doch es funktionierte nicht - dieser Mann war abgeschirmt. Mir brummte bereits der Kopf und meine Augen brannten von den vielen Konzentrationsversuchen.

Und dann passierte es. Ich habe keine Ahnung warum und keine Erklärung wieso - es passierte einfach. Rechts vom Meister der Obertöne befand sich ein Portal, typischer Kirchenstil spitz nach oben verlaufend. Und während ich noch versuchte, dem Meister ein Leuchten abzuringen, begann dieses Portal zu leuchten - intensives, strahlendes Gold um das Portal herum - so hell, dass alles andere in den Hintergrund trat.

Ich war überrascht, ich war sprachlos. Was war das nur? Und während ich mich versuchte zu sammeln, tauchte über dem Portal ein Gesicht auf - das Gesicht eines alten Mannes, mit langen Haaren und einem langen Bart. Die Augen schauten nach unten, direkt auf den Altarraum... jessas.
Sowas hatte ich noch nie gesehen. Noch niemals in meinem ganzen Leben. Da leuchtete dieses Portal und darüber dieses Gesicht eines alten Mannes... und ich? Ich hörte kaum noch das Konzert, war überwältigt von dem, was sich mir da bot.

Irgendwann löste sich alles auf und war verschwunden.

Ich sehe diesen Blog als eine Möglichkeit an, sich auszutauschen - über das Wunderbare, das Alltägliche, das Mystische, das Belanglose...
Deshalb bitte ich all jene, die sich mit dieser Thematik auskennen, mir zu helfen. Liebe Sehende, die ihr vielleicht hier lest - was sah ich dort?
In Gesprächen mit erfahrenen Anthroposophen wurde mir mitgeteilt, das nur Lebendiges einen Ätherleib (Aura?) besitzt, der für den Seher sichtbar ist.

Was, um Himmels willen, ließ dann dieses Portal so leuchten und was war das für eine seltsame Erscheinung über dem Portal?

Ich wollte den Pfarrer dieser kleinen Kirche nach Besonderheiten zu diesem Portal befragen, doch er war bei dem Konzert nicht anwesend.

Was mache ich jetzt? Wer kann mir da helfen?

So eine Erfahrung steckt man nicht einfach so weg. Die bewegt einen tief, sehr tief sogar. Das muss man mit anderen teilen.




2. Advent

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Fragt die kleine Kerze die große Kerze:
Ist Durchzug eigentlich gefährlich?

Sagt die große Kerze:
Kannste von ausgehen.



6. Dezember 2009













Freitag, 27. November 2009

Stimmungs-Mache?

"Weihnachtsabend
von Theodor Storm

Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
Der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war's; durch alle Gassen scholl
Der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
Drang mir ein heiser' Stimmlein in das Ohr:
"Kauft, lieber Herr!" Ein magres Händchen hielt
Feilbietend mir ein ärmlich' Spielzeug vor.

Ich schrak empor; und beim Laternenschein
Sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
Wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
Erkannt' ich im Vorübertreiben nicht.

Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
Noch immer hört' ich, mühsam, wie es schien:
"Kauft, lieber Herr!" den Ruf ohn' Unterlaß;
Doch hat wohl Keiner ihm Gehör verliehn.

Und ich? War's Ungeschick, war es die Scham,
Am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh' meine Hand zu meiner Börse kam,
Verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein,
Erfaßte mich die Angst im Herzen so,
Als säß' mein eigen Kind auf jenem Stein,
Und schrie' nach Brot, indessen ich entfloh."



Danke, lieber Christoph, von Herzen danke. Du weißt ja nicht, was du mir für einen großen Dienst erwiesen hast. Gott segne dich dafür.

Mittwoch, 25. November 2009

Petition gegen den Welt-Hunger





http://www.avaaz.org/de/

Zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit, übersteigt die Zahl der Hungerleidenden 1 Milliarde -- ein Sechstel der Weltbevölkerung.

Nächste Woche treffen sich Vertreter der einflussreichsten Nationen auf dem Welternährungsgipfel in Rom um die wachsende Krise anzugehen. Doch einige der reichsten Staaten drohen mit dem Bruch ihrer im Sommer diesen Jahres gemachten Zusage von 13,4 Milliarden Euro zur Förderung der Landwirtschaft in den ärmsten Ländern, vor allem durch Investitionen in eine nachhaltige Kleinbauernwirtschaft.

Lasst uns handeln bevor sich die Hungersnot weiter verschlimmert. Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie Ihren Freunden davon. Sie wird direkt an teilnehmende Regierungschefs und durch einen spektakulären Stunt am Vorabend des Gipfels überbracht.

Willkommen liebe Susanne..



März


Ganz von dir trunken, ganz in dich versunken -Ich bin ein Teil von deiner Wesenheit. Ich hab' mein Leben dir hingegeben, Wie einer, der in Äcker Samen streut. Sei du mir Erde, lang und schwer entbehrte! Sei du der Boden meiner wahren Saat! Laß aus geheimen langverschloss'nen Keimen Erstehn die Ernte einer großen Tat! An deinem Segen ist alles nun gelegen! Denn alles ist in mir für dich bereit! Von dir getrunken - ganz in dir versunken -Ich bin ein Teil von deiner Wesenheit. A. De Nora . 1864 - 1936

Geschichten erzählen von Freude und Fleiss..(*liedsumm*)

Hallo Ihr Alle!

Hier ein Link zu einem Film über Forschungsergebnisse der Gehirnfunktionen
Wie das Gehirn Wirklichkeit konstruiert!
http://www.youtube.com/watch?v=xsSKIYkaYYs
Im Teil 4 taucht auch Thomas H. bei Gehirnmessungen auf. Ulrich Ott berichtet über seine Forschungen zu Meditationen.

Alles Liebe,
Susanne

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Hier noch eine schöne Geschichte, die mir Stefan schickte:
Ein Traum, der die Welt verändert

Gaza, West Bank: Zwei junge Menschen, die sich liebten, planten ihre Hochzeit und die Familie sowie alle Angehörigen wurden immer aufgeregter, je näher der Hochzeitstag kam. Es war die Verbindung zweier Liebenden und die von zwei Familien. Doch da gab es noch den ständigen Krieg, der endlos schien und die Rauchwolken zerstörter Häuser ganz in ihrer Nähe wollten nicht aufhören.

Und dann ganz nahe die Bomben, das Übliche eben. Die Klagen und die Toten. Der Schmerz und das Ausgehverbot. Versammlungen waren verboten und immer nur die Männer, die Befehle erteilten. So konnte die Hochzeit nicht stattfinden.

Die erschöpfte Mutter der Brautleute versuchte, die weinende Tochter zu beruhigen, doch es gelang ihr nicht. Erklärungen und Logik waren nicht länger möglich und die Mutter war es leid, ein Leben lang nur alles hinzunehmen. Sie war zu müde, denn genug war genug.

Dennoch musste sie den Haushalt machen, die Wäsche waschen, die Kleider herrichten für die Hochzeit, wann auch immer sie stattfinden würde. So ging sie mit dem Wäschekorb unter ihrem Arm zum Waschen, doch sie wurde von den Soldaten aufgehalten. Ärgerlich argumentierten sie und richteten ihre Gewehre auf die Frau. Auch diese wurde ärgerlich. Immer diese Gewehre. So gab sie nach. Die Soldaten hatten gewonnen.

Doch nein, sie hatte genug. Sie setzte sich mit ihrer Wäsche und dem Seifenwasser auf ihre Eingangstreppe zum Haus und wusch die Wäsche, wie es Mütter immer getan hatten. Die erschöpfte Mutter des Bräutigams sah es und lief zu ihr, genauso erschöpft und hinter ihr die Soldaten. Auch sie hielt einen Korb mit Wäsche in ihren Armen. Zwei Söhne hatte sie im Krieg verloren und sie hatte auch genug. So setzte sie sich neben die Mutter der Braut und begann, ihre eigene Wäsche zu waschen.

Schon kamen die Soldaten mit ihren Gewehren und teilten Befehle aus. Doch andere Mütter und Frauen lehnten sich plötzlich aus Dutzenden von Fenstern und schrieen die Soldaten an:

Genug ist genug.

Die nervösen Soldaten zogen sich zurück, um neue Befehle abzuwarten. Als sie zurück kamen, wuschen Dutzende von Frauen ihre Wäsche in der Straße und andere hängten ihre Wäsche zum Trocknen aus den Fenstern oder spannten ihre Leinen voll Wäsche über die Straße, als ob es Fahnen wären. Die Soldaten warteten ab, unschlüssig, was sie tun sollten. Schließlich wurden sie zurück gerufen, damit die Frauen ihre Wäsche waschen konnten.

Ein Tag nach dem anderen verging und immer mehr Frauen, Mütter, Großmütter und Urgroßmütter wuschen ihre Wäsche in den Straßen. Andere wiederum versorgten die Wäscherinnen mit Essen und Trinken, stellten Tische auf die Straßen, Stühle und Betten und allmählich schliefen die Frauen auf den Straßen. Hilflos betrachteten die Soldaten die singenden und lachenden Frauen. Niemals mehr würden die Mütter wieder zurück in die Häuser gehen.

Bald drang die Nachricht von den waschenden Frauen Palästinas nach Israel, wo die Mütter und die Frauen genauso unter dem Krieg litten. Und auch sie hängten ihre Wäsche in die Fenster, um die Mütter im Gaza zu unterstützen. Die Zeitungen nannten diesen Vorgang

„Krieg der Kissenbezüge.“

Immer weiter verbreitete sich diese Nachricht, sodass bald Millionen von Frauen in der ganzen Welt, in China und Russland und auch in Südamerika, ja selbst in den USA ihre Wäsche auf die Straßen hängten, um ihre Schwestern im Nahen Osten zu unterstützen.

So wurden diese Frauen zu einer politischen und wirtschaftlichen Macht, bis sie schließlich zu einer ganzen Nation wurden. Und es dauerte nicht mehr lange, bis sie den Männern Befehle erteilten und die Männer mussten erkennen, dass sie verloren hatten. Kurz darauf endeten alle Kriege und alle Mauern zwischen den Menschen brachen zusammen. In nur einigen Monaten hatte sich die Welt verändert.

In Gaza konnte eine verzögerte Hochzeit gefeiert werden und die ganze Welt hielt ein Glas voll Wein in den Händen und brachte einen Toast auf das Brautpaar aus.

von Bradley Smith

Karma? Was ist das? Gibt es das überhaupt?



"Besonders wichtig ist hier ein Begriff, der seine karmische Beleuchtung erfahren kann. Das ist der Begriff des Gewissens. Was aus dem Gewissen eines Menschen aufsteigt, ist ebenfalls etwas Erworbenes. Der Mensch hat nur dadurch einen Gewissensschatz, einen Instinkt für das Gute, Richtige und Wahre, daß er sich in seinen verflossenen Leben, in seinen Lebenserfahrungen, in seinen Grundsätzen dieses Gewissen erst zurechtgezimmert hat. Sie können für eine Befestigung und Erhöhung dieses Gewissens sorgen, wenn Sie sich vornehmen, jeden Tag Ihre moralischen Anschauungen ein wenig zu vertiefen. Moralische Anschauungen werden zum Gewissen in dem nächsten und übernächsten Leben."


Nun drängt sich das, was sich im Ätherleibe ausbildet, im nächsten Leben in den physischen Leib hinein, so daß sich nicht nur gute Neigungen und Charaktereigenschaften und tüchtige Lebensgewohnheiten in einem gesunden physischen Leibe im nächsten Leben auswirken, sondern daß sich auch untüchtige Eigenschaften, schlechte Gewohnheiten, verderbte Neigungen in der nächsten Inkarnation in einem kranken Organismus zum Ausdruck bringen. Das ist nicht so aufzufassen, als ob eine ganz bestimmte Krankheit von einer bestimmten Eigenschaft herrühre, sondern gewisse Krankheitsdispositionen, gewisse Krankheitsanlagen führen immer auf ganz bestimmte Charakter- und Temperamentseigenschaften im vorhergehenden Leben zurück. Ein Mensch, der ein Leben mit verdorbenen Charaktereigenschaften hinter sich hat, besitzt in diesem Leben also einen Organismus, der leichter physischen Krankheiten ausgesetzt ist als der eine anderen. Ein Mensch, der mit gesunden Charaktereigenschaften, mit einem tüchtigen Temperament ausgestattet war, wird mit einem Leib wiedergeboren, der sich allen möglichen Epidemien aussetzen kann, ohne angesteckt zu werden, und umgekehrt."

"Sie sehen also, daß die Dinge in der Welt kompliziert nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung zusammenhängen. Um eines anzuführen, sei ein Fall erwähnt, der bestimmten geistigen Forschungsresultaten entspricht. Es mag zunächst schockierend wirken, aber in einem theosophischen Zweige darf man das schon sagen. Jemand hatte in seinem Leben einen ganz egoistischen Erwerbssinn, eine wahre Gier nach äußerem Reichtum entwickelt. Dabei handelte es sich nicht etwa um jenes gesunde Streben nach Reichtum, das der altruistischen Absicht entspringen kann, in der Welt zu helfen und eine selbstlose Tätigkeit zu entwickeln B das ist etwas anderes B, sondern es ist von dem egoistischen Erwerbssinn die Rede, der eine bestimmte Konstitution des Ätherleibes bedingt und das Erwerbsstreben über das notwendige Maß hinaus ausbildet. Ein solcher Mensch wird sehr oft im nächsten Leben mit einem physischen Leib geboren, welcher die Anlage zu Infektionskrankheiten zeigt. Es ist in zahlreichen Fällen okkult festgestellt, daß Leute, die durch bestimmte Epidemien im jetzigen Leben leicht infizierbar sind, in ihrem früheren Leben mit einem krankhaft gesteigerten Erwerbssinn ausgestattet waren."

Das sagt Steiner in den Ursprungsimpulsen der Geisteswissenschaft - GA96.

Das heißt für mich jedoch, dass wir auf jeden Fall erst einmal im Karma-Netz gefangen sind. Das heißt für mich auch: Mit der Geburt übernehmen wir dieses Karma.
Und es heißt weiter, dass wir es bewusst übernehmen, weil wir vor der Inkarnation ja einen Überblick über unser nächstens Leben erhalten.

Das heißt aber auch, dass wir uns Eltern aussuchen, die den physischen Gegebenheiten entsprechen - also z. B. gesundheitlich schon konstituitv geschwächt sind, damit wir den Leib dahingehend entsprechend vorbereitet vorfinden, wie dieses Beispiel oben zeigt.

Was aber so auch wieder nicht stimmen kann, weil es absolut gesunde Eltern gibt, die ein schwerkrankes oder körperlich schwer eingeschränktes Kind bekommen.

Was ist also richtig?

Der Ätherleib wird aus dem ätherischen Umfeld geformt, soweit meine Erkenntnisse. Mit hinein fließen die Wesens- und körperlichen Merkmale aus der elterlichen Linie.
Wenn mein Umfeld schon verseucht ist, wie kann da der Ätherkörper sich gesund herausbilden oder stimmt doch wieder obige Annahme, dass ich mir diese Umfeld aussuche, um mein Karma zu bereinigen oder zu erfüllen oder wie man das auch nennen will?

Es gibt Stimmen, die sagen, so etwas wie Karma gibt es nicht mehr, weil der freie Wille die entscheidene Quelle ist - ich entscheide mich für oder gegen etwas - ganz bewusst, meine freie Entscheidung.
Das kann ich doch aber nur, wenn mir meine Entscheidungsmöglichkeit bewusst ist.
Können Kinder entscheiden im Sinne des freine Willens?

Auch da wieder - ja! Offensichtlich können sie es, zumindest die Kinder nach der Jahrtausendwende. Mein eigener Sohn entschied aus freiem Willen für sich, Vegetarier zu sein und das, obwohl der ganze Rest der Familie Fleisch ist.

Wie geht das? Was ist da Karma oder vielmehr, wie können wir, die vorhergehende Generation da wieder herauskommen? Denn offentsichtlich gibt es für die neuen Kinder kein Karma mehr, sondern nur noch ein Reagieren auf aktuelle Zustände.

Oder ist das auch wieder nicht richtig?



(Danke, lieber Christoph!)

Dienstag, 24. November 2009

Das isser :)




so sieht er aus, wenn er sein Philosophengesicht macht.