Freitag, 6. November 2009

Gerade entdeckt...

und gleich geteilt...

Satt und Gluecklich

39 Kommentare:

suscha hat gesagt…

YEP

danke - dieser trailer beschäftigt mich schon ne weile - vor allem dieses markerschütternde: wir frauen haben verlernt, anderen frauen zu vertrauen...

ich hab einen frauentempel, alle drei monate.
ich habe ein heilungs-haus.
dort lernen wir. es gibt verdammmt viel zu lernen. und gleichzeitig schlummert es ganz dicht unter der oberfläche - es ist nicht metertief verschüttet! es ist sofort da, dieses vertaruen - weil die sehnsucht danach und das wissen darum so lebendig sind.

danke, anak

suscha

Anak hat gesagt…

vertrauen: ist ja letztendlich nur das vertrauen in uns selbst!!!
und ja: einmal angebohrt sprudelt es raus...weil wir das eben alle in uns haben aber eben nicht mehr darauf vertrauen...selbstvertrauen...

Nene hat gesagt…

ja Anka,ein herzliches Danke. (°)
Ich habe mehr als mein halbes Leben gebraucht, um dieses Vertrauen zu entwickeln und zu sehen, dass es trägt. Wer hat es uns abgewöhnt im Laufe der Jahrtausende?
Dabei haben Frauen, die Energie des weiblichen Prinzips, eine wichtige Aufgabe auf dem geistigen Weg der Menschheit.

JANET hat gesagt…

wir frauen haben verlernt, anderen frauen zu vertrauen...


Wie das? kenn ich nicht!

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Hmmmm, die Kleine ist süss, die im Film herumhopst und springt, aber der Rest...? Irgendwie ist das für mich nicht stimmig. Eine neue weibliche Revolution? Für wen was oder gegen wen oder was?

Genau Janet, du stellst die richtige Frage.

Wieso kann ich anderen Frauen nicht vertrauen? Das stimmt so nicht. Ich vertraue anderen Frauen mein Leben an, wenn es sein muss - ohne mit der Wimper zu zucken. Ich erkenne diese Frauen, wenn ich sie treffe. Mit ihnen fühle ich mich zuftiefst verbunden, wir sprechen eine gemeinsame Sprache, verstehen uns sogar wortlos. Ich habe es erlebt, erleben dürfen.

Wahr ist, dass es bisher nur wenige waren, die ich traf. Es gibt wirklich Frauen, die rufen Abneigung in mir hervor, weil sie sich in dieses Bild des selbstverleugnenden Heimchens pressen. Zu diesen Frauen kann ich kein Vertrauen aufbauen, weil sie nicht standhaft sind, sondern sich beim kleinsten Lüftchen in die Arme von anderen flüchten. Weil sie sich selbst klein und schwach halten.

Und es stimmt auch nicht, dass Frauen verlernt haben, auf ihren Körper zu hören - ich weiß sehr wohl, was mein Körper mir zu sagen hat. Er ist da absolut zuverlässig und stimmig. Ich höre ihm aber auch zu und bemühe mich zumindest um Abhilfe, wenn Probleme auftreten.
Doch es gibt auch die Frauen, die das nicht tun. Deren Mensis kommt und geht, was sie will und die sich mit Zysten oder anderen Dingen herumplagen und nicht willens sind, da mal hinter die Dinge zu schauen.

Ich werde mir dieses Buch nicht zulegen. Nicht, nachdem ich den Trailer dazu gesehen habe. Ich brauche es nicht.
Da kam mir die Buchempfehlung von Simone schon viel eher entgegen - "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung" - das war nach meinem Geschmack und es liegt bei mir im Regal, nachdem ich es bereits einmal gelesen habe.

MonikaMaria hat gesagt…

Kerstin und Janet
Hier die dritte im Bunde. :-)

***

Was hat Vertrauen mit Frauen zu tun? Absolut nichts!

Entschuldigt meine Radikalität.
Vertrauen hat absolut mit mir zu tun. Und wo ich es nicht habe, bin ich aus dem Lot.
Vertrauen und Liebe hat mein Hiersein gerettet. Wer an diesem Punkt mal war, spricht nicht mehr vom Vertrauen und Liebe im Außen. Wer Vertrauen und Liebe in sich fest verankert hat, den kann das Außen nicht mehr erschüttern. In absolut nichts mehr.

Das ist meine erlebte Erfahrung und diese trägt mich. Sie lässt mich auch das Nichtvertrauen der anderen tragen, völlig egal ob Mensch oder Tier. Respekt.

Anak hat gesagt…

hmmm, ich habe doch auch nichts anderes geschrieben ueber vertrauen???
was wird denn jetzt hier verurteilt???
und mal ne frage am rande: habt ihr euch schon mal einen liebespartner in bedingungsloser liebe mit einer anderen frau geteilt?
die radikalitaet einer wahren sanften liebe ist enorm, ich glaub es gibt nichts radikaleres...

Nene hat gesagt…
Dieser Post wurde vom Autoren entfernt.
Nene hat gesagt…

Nene hat gesagt die Zweite:

Da ist doch gar kein Urteil, sagen wir nicht aus verschiedenen Ebenen das Selbe mit unterschiedlichem Feuer?
(o°o°o)

manroe hat gesagt…

Wenn ich mal als Mann was sagen "darf", ich glaube das eigentliche Problem liegt in dem Ausspruch, "frau hätte verlernt auf ihren KÖRPER zu hören" -- wo hört ihr denn hin??, die, die da hinhören???? Da ist doch ein Sinn fehlgeleitet oder zumindest die "resultierenden" Schlussfolgerungen.

MonikaMaria hat gesagt…

Mann, Du solltest Dich mehr mitteilen. :-)))))))
Hier wird nicht gedarft.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Huhu... wo eilt ihr hin???

Anka, ich verurteile dich nicht und auch keinen anderen. Ich bezog meine Antwort auf diesen Trailer. Kam das nicht so rüber? Dann muss ich mich besser ausdrücken.

Ich teilte auch noch nie die Liebe eines Mannes mit einer anderen Frau, würde mich aber auch nicht stören. Ich sehe einen Mann nicht als Eigentum an.

Lieber Manfred, wohin sollten wir denn deiner Meinung nach hören? Ich möchte meine Sinne ja nicht fehlleiten und auch richtig schlussfolgern.

;)

Anak hat gesagt…

nene liebe kerstin...ich fuehle mich nicht verurteilt :-)...ist schon ok...vielleicht ist der trailer ja ein wenig undeutlich...mir ist das alles nicht so gegen den strich gegangen...dachte nur: yep, die hat gleiches erfahren...
schoen deine einstellung betreff eigentum und du hast recht...aber das mal zu erleben mit einer anderen frau...wow, da kommt aber ne ganze portion misstrauen auf...hat dann letztendlich alles mit selbstwert zu tun...
lg.
anka

MonikaMaria hat gesagt…

Anka :-)

Mir ist der Trailer nicht gegen den Strich gegangen.
Ich habe dargestellt, was für mich Vertrauen und Liebe bedeuten, weil ich in mir wahre Heilung dadurch erfahren habe. Das ist alles.
Habe ich ja auch verschiedentlich gepostet. :-)

Anak hat gesagt…

mm :-)

Nene hat gesagt…

@Manfred
versteh ich grad nicht, Brett vorm Kopp Effekt. Kannst du das ausführen?

http://blog-be-in-touch.blogspot.com/ hat gesagt…

mein eindruck ist, bei diesem nicht vorhandenen vertrauen geht es ganz stark wenn nicht ausschließlich darum, eine andere könnte mir meinen mann wegnehmen -
ein irrer konkurrenzkampf, seit jahrtausenden, aus angst, den beschützer zu verlieren
eine angst, die sich längst überlebt hat
und der konkurrenzkampf lebt genauso fort
@janet: noch nie beobachtet?
@anak: undenkbar für die allermeisten, eben diesen beschützer zu teilen....

ehrlich, ich spürs in meinen zellen uralt rumoren bei genau diesem gedanken, und ich beobachte es ungläubig... und gleichzeitig kann ich so von herzen lachen über solch versifften kleingeist...

suscha

Nene hat gesagt…

@suscha
exakt das ist es und ich möchte irgendwie auch nicht meinen Mann abgeben und irgendwie ist er doch sein eigenes Wesen und überhaupt und das ist ein Minenfeld. Mir kann keine Frau erzählen, dass das so ganz locker an ihr vorbeigeht, wenn sie den Mann teilt. Ich hab verschiedene Erfahrungen damit gemacht. So richtig von Herzen teilen ging nie. Würden Männer umgekehrt das locker hunkriegen? Die Frau teilen? Eine Beschützerin ist sie nicht. Was ist sie für den Mann?
hmmm.....?
nene

JANET hat gesagt…

@janet: noch nie beobachtet?

ha na klar und genau aus diesem Vertrauen habe ich "mein" "Beschützer" "verloren"... Ich habe vertraut vertraut vertraut...gerade weil ic diese Rumgezicke on fraue hasse und er dachte ich kann nicht eifersüchtig sein oder Grenzen setzen und hat es auf die Spitze getrieben... und meinte dann noch zum Schluss er hätte seine große Liebe gefunden. NA Bitte zu was mein Vertrauen helfen kann. Ich mach das jetzt nicht anders. Komischerweise meinen Frauen zu mir ich soll keine Angst haben, sie neben ihn mir nicht weg..Ich mag nur einfach den Unterhaltungen nicht folgen und wirke wohl etwas abwe(i)send.
Ich lebe so, dass ich mir vrstellen kann auch allein zu leben. Oder man sollte versuchen sich selbst genug zu sein...

Dieses Frauen Emanzen Thema ist irgendiwe nicht meins Ich identifiziere mich nicht als Frau sondern als Mensch oder Individuum als eigene Persönlichkeit wie auch immer. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich im Osten aufgewachsen bin wo es dieses starke Rollentrennung nicht gab..

MonikaMaria hat gesagt…

Was kann ich verlieren, wenn ich wahrlich vertraue? Nichts. Absolut nichts! Selbst wenn ich Haus und Mann «verliere», bin ich da und weiß: Es gibt nichts mehr, was dich erschüttern kann. Ich sage damit nicht, dass ich nicht traurig bin, ich weiß nur, dass ich vertrauen kann, dass alles so richtig ist, wie es ist.

Da, wo ich gestanden hab war: Lass mich sterben. Bitte! Und wenn Du, Gott, wer Du immer bist, mir diese Bitte nicht gewährst, so führe mich. Ich vertraue Dir vollkommen.

Dann habe ich gelernt in diesen Herzinnenraum der Liebe zu gehen und siehe da, etwa nach 30 Minuten, war der Spuk mit den Schmerzen vorbei. Der Körper hat dann begonnen sich selber zu heilen. Darin nun stets zu verweilen, da ist meine wahre Heimat. Die kann mir kein Außen geben. Ich bin meine eigene Beschützerin und Heilerin geworden.

Diese Erfahrung gebe ich gerne weiter und sehe es auch als meine Aufgabe an, dies zu tun. Ein ganz neues Bewusstsein ist am Entstehen.

Das ist das größte Geschenk für mich: ich fühle mich frei.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Was für ein Thema und was für Einsichten in die Gedankenwelt von euch. Ich danke euch von Herzen dafür.

Ich habe immer noch kein Problem damit, meinen Mann mit anderen Frauen zu teilen, aber ich würde nicht mit jeder Frau teilen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, meinen Mann mit Anka oder Janet oder auch einigen anderen Frauen zu teilen, die ich bereits persönlich kennengelernt habe.
Da weiß ich, dass dieses Teilen auf höchstem Niveau stattfinden würde, würdevoll, respektvoll dem jeweils anderem gegenüber.
Auf einem anderen Niveau würde ich mich zurückziehen.
Voraussetzung für all das ist allerdings, dass alle Beteiligten sich damit verbinden können.

aber Menschen sind nicht Eigentum von anderen Menschen, das gilt für Männer wie Frauen und Kinder gleichermaßen. Ich betrachte nicht einmal menen Hund als mein Eigentum, auch wenn er bei uns lebt. Er folgt mir freiwillig und ich kann ihn weitesgehend ohne Leine laufen lassen - das Problem sind die örtlichen Vorgaben, die mir einfach verbieten, überall den Hund frei laufen zu lassen.
Genauso ist es mit Mann und Kindern - wir sind in Freiheit zusammen, nicht weil einer den anderen als Eigentum ansieht (vielleicht noch am ehesten der Mann, aber da arbeite ich dran... ;) ... )

Wenn ich alles verliere, habe ich mich, das ist wahr und es ist das Beste, was ich habe - und bewusst wird einem das nur, wenn man alles verloren hat, bis auf das Leben.
Es ist immer ein neuanfang möglich, immer. Und wenn man darauf vertraut, dass alles gut wird und alles so richtig ist, wie es ist, kommen die Dinge von selbst.

Ich habe das sooft erlebt und mein Vertrauen dahin ist grenzenlos. Was nicht heißt, dass ich nicht tieftraurig sein kann oder auch verzweifelt. Doch dieses absolute Vertrauen ist immer da, immer. Wahrscheinlich war es nie weggewesen.

Monika, was du über das Sterben und den Herzinnenraum schreibst, kann ich absolut bejahen, auch wenn es mir noch nicht gelingt, jederzeit in den Herzinnenraum hineinzugehen.

manroe hat gesagt…

Es gibt eine Sekte, die fegen immer vor sich, bevor sie den Boden betreten, damit sie nach Möglichkeit keine Lebewesen töten, indem sie vielleicht unbeabsichtigt auf welche treten. Und beim Fegen werden keine getötet?

Die haben "Du sollst nicht töten" nicht verstanden. es geht um die Absicht zum Töten, grobe Fahrlässigkeit etc. aber nicht um obigen Schwachsinn.

Ähnlich erlebe ich es mit eurem teilweise hier vertretenen Vertrauen, Männer und Frauen teilen, finde ich echt schwachsinnig und falsch-liberal, was soll dieser scheinbare Freiheitswahn?? Erst binden im Sinne wie es geschieht und dann teilen?? Siehe oben die Sekte, da hat man was mit der innewohnenden Freiheit, die niemandem gehört, nicht verstanden. Auch einem selbst nicht, ich bin dankbar für das Wesen Freiheit, aber auch für mich ist es kein Besitz.

Und das weiter oben von mir, meinem Körper vertrauen, wo man da dann hinschaue, auf seinen eigenen Körper, dem Wahn der meisten Frauen, bin ich schön genug, ist meine Nase nicht ein wenig zu groß, passen mein Lippgloss zu meiner neuen Bluse, sind die Farben stimmig und was soll Helmine denken wenn ich sage... BOOAAAHHHH!! Diese weibliche Hysterie. Monika, Hysterie, wie entsteht sie, hat das nicht was mit diesem Körperwahn zu tun?

Wo ich hinzuschauen versuche? Eigentlich ähnlich wie Monika das immer wieder beschreibt. Oder überhaupt und generell in mehr feinsinnige, -stoffliche Bereiche, die urheberhaft und bewirkend sind und sich DANN auf den Körper vermittels der Psyche auswirken, aber dochnicht umgekehrt??!!

das weib hat gesagt…

hey kerstin, kann ich mal ein foto von deinem mann sehen?

manfred, wie sieht eine sich vertrauende weiblichkeit aus? nix lipgloss und bluse? alle in gummistiefeln? kopftuch???

jetzt ohne scheiß, ich bin eine frau, die auch mit dreckjeans und in gummistiefeln schön ist und ich hab das schon immer so gelebt - meine tochter reift indessen in aller seelenruhe zur tussi heran -
mal ehrlich - ich kann sie dem weiberhype da draußen gar nicht entziehen, allerorts hocken sie, die weibsen und boykottieren die evolution: und deshalb sehne ich mich nach einem umfeld, in dem unsere töchter (&söhne!, aber erstmal die töchter!) eine weiblichkeit entfalten dürfen, von der wir alle noch keinen blassen schimmer haben....
..............................

ja, und es ist genau dieses thema, das immer wieder am meisten bewegt in uns. hier bei mw, bei uns im blog, auch im forum. es macht mir so freude, mit euch da zu forschen und zu tasten, wo der weiche weg ist. wo sich die sanfte kraft ausbreitet und zu leuchten beginnt. die geburt einer galaxie.

suscha

MonikaMaria hat gesagt…

Susha :-)
Muss lachen, was Du schreibst. Ja, meine Tochter lebt auch in diese Richtung. Da sie auch noch das 4-fache Busenvolumen von mir aufweist, stellte sie sich mit damals 16 Jahren auch dementsprechend vor mich hin. Ich lachte mich echt schlapp.

Jetzt geschieht aber folgendes: Sie hat gewählt ein Praktikum zu machen in einer Heilpädagogischen Schule. Sie erlebt, weil ich es ihr auch beschrieben habe, dass wenn sie aus diesem Herzinnenraum arbeitet, sie einen ganz speziellen Draht zu den schwierigsten Kindern aufnehmen kann. Und voilà, was geschieht?

Die ganzen Lehrkräfte sind so was von platt mit welcher Leichtigkeit sie ein Kind zum Turnen bringen kann, das 4 Jahre nicht für den Turnunterricht zu bewegen war! Ich kann noch ganz andere Geschichten erzählen. Jeden Tag tauschen wir unsere Erfahrungen aus.

Gestern ist sie von der Schulleitung zu einem Gespräch eingeladen worden. Sie teilten ihr mit, dass sie «unglaubliche» Fähigkeiten besitze und sie es nicht mehr «verantworten» können, ihr nichts für die Arbeit zu bezahlen. Sie solle alle Stunden aufschreiben, wo sie Lehrkräfte ersetze.

Mir ist wichtig, dass sie eine feste Verankerung zu diesem Herzinnenraum findet, denn sie besitzt eine hysterische Neigung. Wenn sie ab Januar für drei Monate in Indien im Hilfsprojekt Asha Vihar arbeiten wird, wird sie dieses Vertrauen zu diesem Herzinnenraum brauchen, sonst wird sie seelisch durch die Hölle gehen. Bombay hatte sie mit uns erleben können. Sie weinte und weinte.

Ich bin auch der Meinung, dass wir mitten in der Geburt eines neuen Bewusstseins sind. :-)

manroe hat gesagt…

Suscha, man muss doch nicht Gummisteifel tragen wenn man Selbstvertrauen in sich spüren möchte, mir ging es um die Abhängigkeit davon und wie man sie in sich losdestilliert. Und zuallererst muss es doch mit einer Erkenntnis losgehen, damit sich was ändern kann. Und eine Initialerkentnis, so kommt es mir zumindest vor, ist die mit dem Körperfeeling wie oben beschrieben.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred :-)
... aber dochnicht umgekehrt??!!

?¿

Und wie willst Du Durchblick dann schaffen?
Durchsicht ist Durchsicht. Egal in welche Richtung Du Deinen inneren oder äußeren Blick wendest.

Ein ganz wichtiges Thema wird nämlich dieses werden:
Wie lange wollen wir noch Urteilen??????
Das bedeutet für mich dem Loch nachrennen, aber es nicht erkennen können. :-)

manroe hat gesagt…

Monika, ich habe geantwortet, hier, und wenn man das tut, ist man immer in der Dualität. Wir können nur dual, hier, wenn wir tun. Es ging um den Blick, der sich wendet auf... und wenn er ins Tun sich begibt, ist er immer in der Dualität, sein Auftraggeber nicht, er kann ja nur lenken aus der Einheit, wenn er wirklich heilsam sein will. Ein-Sicht, Transparenz statt Durch-Blick, würde ich sagen. Und Urteilen wird sich wandeln zur An/Einsicht. Und das, was man dann sieht, gibt mir die Antworten, es "urteilt" sich dann im Gespräch mit den Ansichten. Aber ur-teilen wird es in meinem Sinne immer geben müssen, schon allein weil eine Komplett-Antwort ein gleichmässiges Rauschen wäre, also sinnlos. Nur die Bedeutung bekommt einen anderen Wert.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred
Ich verstehe was Du meinst. :-)))))))

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Haleluja... was wird hier eigentlich diskutiert? Irgendwie scheint jeder mit etwas anderem beschäftigt zu sein und alle aneinander vorbei zu reden.

Oder ist das nur meine Ansicht? Lese ich da etwas nicht richtig?

Monika, vor deiner Tochter verneige ich mich - tief, ganz tief.
Und wenn du mir noch erklärst, wie man sich im Herzinnenraum verankert, dann machst du mich zum glücklichsten Menschen der Welt. Auch ich neige zur Hysterie und es macht mich schier wahnsinnig in bestimmten Situationen nichts tun zu können. Würde ich so, wie ich im Moment bin, nach Afrika oder Indien oder auch Lateinamerika fahren, würde ich binnen weniger Wochen sterben, weil ich eben noch nicht im Herzinnenraum verankert bin.
Das war ja auch der Grund, weshalb ich nicht mehr mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen arbeiten kann. Auch ich finde sehr schnell Zugang zu diesen Kindern, wenn auch aus anderen Gründen als deine Tochter. Doch was dann rüberschwappt, macht mich kaputt, weil ich mich nicht davon trennen kann. Ich verbinde mich damit und leide...
Ich will es nicht und kann es dennoch nicht verhindern.

Also Monika, wie verankere ich mich mit dem Herzinnenraum, den ich ja bereits kenne?

Zitat Susha: "...jetzt ohne scheiß, ich bin eine frau, die auch mit dreckjeans und in gummistiefeln schön ist und ich hab das schon immer so gelebt - meine tochter reift indessen in aller seelenruhe zur tussi heran -"

*lach* Susha, sie kann ja gar nicht anders als zur Tussi werden, weil du schon den ganzen anderen Raum beanspruchst... Dualität!!!!

Manfred, deinen Kommentar verstehe ich mal wieder nicht. Du schreibst, man soll nicht teilen, was man verbunden hat - das ist Schwachsinn in deinen Augen. Was ist aber, wenn ich mich gar nicht in Freiheit gebunden (oder verbunden) habe, sondern weil gesellschaftlich-traditionelle Zwänge mein Tun bestimmten?
Als ich vor 11 Jahren heiratete, wusste ich von Steiner noch gar nichts, vom Islam und dem Buddhismus sehr, sehr wenig und wollte vom Christentum gar nichts wissen.
Ich möchte in Freiheit meinem Partner dienen und nicht, weil ich ein Papier unterschrieben habe. Und du kannst solche Dinge nicht von der inneren Freiheit trennen, weil sie diese beeinflussen, solange du noch nicht das verinnerlicht hast, was Steiner als: "Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens..." als "Grundmaxime der freien Menschen" bezeichnet.

So sehe ich das.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Apropos Susha - hab ich fast vergessen.

Nein, du kannst kein Bild von meinem Mann sehen. Wenn ich mich hier oder sonstwo veröffentliche, ist das meine freie Entscheidung, bei der ich auch die Konsequenzen trage. Mein Mann akzeptiert das. Er will es allerdings nicht und das respektiere ich.

:)

MonikaMaria hat gesagt…

Kerstin :-)

Ich gebe dir ein Beispiel, wie ich vorgehe, wenn sich meine Aufmerksamkeit auf etwas richtet. Eine Bekannte bat mich diese Woche um Rat, wegen ihrem Sohn. Ihr Sohn hat einen Herzklappenschwäche und schon eine Operation hinter sich. Nach 5 Jahren, er hoffte, dass sie 10-15 Jahre hält, ist sie aber schon wieder kaputt.

Eine Herzklappenschwäche hat für mich das Symbol: Tür/Klappe. Auf- und zumachen, sich dagegen sperren, die Klappe zuhalten, die Tür einrennen, die Tür zuschlagen, den Fuss zwischen die Tür halten usw.. Wer und was auch immer .....

Change your mind, sagte der Ayurveda-Arzt zu meinem Mann damals in Kerala.

Diese Bilder zur Herzklappe habe ich der Bekannten gegeben. Die Frage ist, was sie daraus macht und was ihr Sohn daraus macht. Ihr Sohn wird die Antwort finden oder nicht. Das steht ihm frei. Vor allem muss er sich aber erst mal die Frage stellen!

Hat er die Antwort gefunden, so wird es um das Umprogrammieren seines Ver-haltens-musters gehen und das erfordert Zeit und Geduld. Schließlich sind da Energien gebunden.

Er wird auch abwägen müssen, welche Wahl er treffen will bezüglich einer weiteren Operation.

Hoffe, dass Dir meine Geschichte einen Faden geben kann. :-)

Ganz herzlich
MM

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Hmmm - Monika, die Bedeutung solcher Probleme kenne ich eigentlich. Ich bin ein großer Dethlefsen/ Dahlke-Fan (deswegen gehe ich ja zu keinem Arzt mehr - ich würde nicht einmal mit einem Beinbruch dort hingehen...)
Also liegt es bei mir an der Zeit und wahrscheinlich noch mehr an der Geduld.

Toll und was mache ich nun? Das Erstere ist an sich nicht das Problem, Zeit kann ich mir immer irgendwie nehmen, bleibt halt etwas anderes liegen - aber Geduld?
Die hatte ich noch nie - schon als Kind nicht...

:(

Anonym hat gesagt…

Liebe MonikaMaria, sollte ich dir jemals wieder solche Fragen stellen, wie ich irgendwo hingelange, beachte sie einfach nicht mehr...

Ich danke dir.

:)

LG Kerstin.

MonikaMaria hat gesagt…

..... - aber Geduld?
Die hatte ich noch nie - schon als Kind nicht...
:-))))))))

Glaubst Du ich etwa? Boa!!!
Ich musste sogar den schnellsten Rallye-Wagen von damals haben. Porsche hatte keinen Stich!!!

Die Kinder und meine «Flachlage» haben mich Geduld gelernt/gelehrt.

In der Astro-Ausbildung fragte eine Kollegin Claude Weiß, welche Konstellationen denn einen Gesinnungswandel einleiten würden. Seine Antwort war einfach: Wenn der Leidensdruck genug groß ist.

Trotz dieses Wissens ist mir das Ganze dann um die Ohren geflogen.

Astrologisch wusste ich die Konstellationen, aber was kam, überstieg meine Vorstellungskraft bei weitem. Nun, es muss ja nicht jedem so gehen .... :-)))

JANET hat gesagt…

Ich kann mir sehr gut vorstellen, meinen Mann mit Anka oder Janet oder auch einigen anderen Frauen zu teilen,

ja oops..Danke! Weis er davon? Also ich hab ja auch mal so Vorschläge bekommen so von wegen das könnte er sich vorstellen..aber das konnte ich mir nicht vorstellen...


Ach ist das lustig hier.. ich bin auch gern mal tussig... z.B. wenn ich in einen teuren Schuhladen stiefle...und diese auch noch superreduziert sind und auf Anhieb passen. Die stehen da und haben auf mich gewartet. Wenn man alles sein will muss auch das sein! Himbeerfarbene italienische Stiefel...und dazu ein passendes Mützchen..und der Mann daneben rennt rum wie´n Schlumpf...aber okay jedem das seine. Und ich kann auch andere Frauen bewundern die sich watt schickes anziehen und gut drin aussehen, Frau kuckt sowieso gern Frau an, da kann man sich vieles abkucken. Was zählt ist Ausstrahlung oder so ein gewisses Etwas...
Die Claire Forlani in dem Film Rendevouz mit Joe Black...uaah dieser Blick..wow...

..ihr lieben Frauchens..wie wär das mal ein Frauenlaufsteg für Frauen von Frauen. Was sagt der Steiner dazu?

Nene hat gesagt…

Wo sind wir denn jetzt gelandet?
Also ganz ganz ehrlich, was meint ihr, wenn ihr von Teilen sprecht?
Ich habe meinen Mann im Bewusstsein um einen geistigen Weg geheiratet, auf dem wir uns zusammen gefunden haben. Wir wollten mit unserer Unterschrift etwas füreinander und miteinander besiegeln.
Ich habe überhaupt keine Intention, eine nette Frau einzuladen und zu sagen: "Hey, du wir teilen uns heute mal meinen Mann". Ich gehöre einer Generation an, in der wir allen möglichen Kram ausprobiert haben und ich war begeistert von dem Buch "Die offene Ehe"
Als mein damaliger Partner (heute nennt man das ja Lebensabschnittgefährte), eine gemeinsame Freundin sehr attraktiv fand und sie ihn auch, hab ich dazu gesagt, dass wir doch alle erwachsene Menschen wären und frei und blah und blah. Kurz und gut, sie hatten Sex. Danach hat sich keiner von uns wirklich frei und gut gefühlt.
Ich weiss, dass es Stämme gibt, wo das Teilen offen und gelassen und mit Freude praktiziert wird. Die haben eine andere Sozialisierung, andere Wellen haben ihre Gene bestimmt.
Bevor ich in dieser Richtung experimentiere, achte ich sehr gut darauf, ob ich mir eine Mütze aufsetze, die mir über die Ohren rutscht. Vielleicht seid ihr da weiter als ich.
Ich hab übrigens auch als alte Hippi Schnalle dem Tussi schönheitsideal und den ganzen Drumherum damals abgesschworen. Dann wird eben ein anderes Schönheitsideal auf den Thron gehoben.
Was die wahre weibliche Kraft und Schönheit ist, lässt sich für mein Verständnis kaum in Worte fassen.

jetzt verlier ich den Faden....laber laber...
over
:D

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Nene...


:)))))


Irgendetwas kam bei dem, was ich schrieb, wohl falsch rüber. Also noch einmal...

"Ich habe immer noch kein Problem damit, meinen Mann mit anderen Frauen zu teilen, aber ich würde nicht mit jeder Frau teilen."

"Da weiß ich, dass dieses Teilen auf höchstem Niveau stattfinden würde, würdevoll, respektvoll dem jeweils anderem gegenüber.
Auf einem anderen Niveau würde ich mich zurückziehen. Voraussetzung für all das ist allerdings, dass alle Beteiligten sich damit verbinden können."

Wenn mein Mann es mit-teilen, sich damit verbinden könnte, hätte ich kein Problem damit, ihm mit einer anderen Frau zu teilen. Doch diese Frau müsste höchsten Ansprüchen genügen, sprich: absolut würdevoll und respektvoll mit dieser Art von Lebensweise umgehen können.
Kann sie es nicht, bin ich nicht dabei. Ob mein Mann es dann noch ist, weiß ich nicht.

Mir ging es hier gar nicht um freie Liebe á la 70ziger Jahre - jeder mit jedem und alle zusammen aufeinander, miteinander - wie auch immer. Ich betrachte so etwas auch nicht als Experiment. Ich meine das sehr ernsthaft, jedoch nur zu oben genannten Bedingungen.

Janet - dieser Blog ist kein Geheimnis. Mein Mann hat jederzeit die Möglichkeit, hier mitzulesen. Ihn interessiert es aber nicht wirklich.

Und noch einmal, wenn ich diene, will ich dies in freiheit tun, nicht weil ich ein Papier unterschieben habe. Und mein Mann ist nicht mein Eigentum, auch wenn ich ihm zugeneigt bin. Ihn in Liebe annehmen, heißt für mich nicht, ihn an mich zu binden - mit welchen Möglichkeiten auch immer.

Schwäne bleiben ihren Partnern ein ganzes Leben lang treu - ohne, dass sie es in irgendeiner Form besiegeln. Das beeindruckt mich, so etwas finde ich wunderschön.

Anak hat gesagt…

ach...das geht ja munter weiter hier...
also ich habe das schon erlebt, einmal in ganz jungen jahren, da waere ich fast durchgedreht: ich liebte zwei maenner aber es wurde sozusagen eine entscheidung von mir verlangt, so ganz klassisch...am ende war ich allein :-)...heute weiss ich einiges mehr und auch: das dies geht!
lieben bedeutet ja letztendlich: den anderen in freiheit loszulassen und auch gleichzeitig festzuhalten...ist eine kunst...
und liebe kerstin, schoen deine worte. du hast recht, das teilen geht nur auf einem bestimmten niveau, und dort sollten sich alle befinden, sonst wird es ein ewiger konkurrenzkampf...dann lieber die finger davon lassen, es sei denn man ist innerlich schon so souveraen wie du das beschreibst liebe mm...aber das ist ein langer weg.
auch einen partner teilen habe ich erlebt...und auch wieder losgelassen in liebe, wir alle sind daraus gewachsen aber war schon schwierig...das hat aber alles nichts mit dem ueblichem freie liebe/freier sex zu tun! und es erfordert auch wirkliche auseinandersetzung mit dem thema, aber ich glaube, nirgends anders kann man soviel lernen als wie mit dem umgang liebe/eifersucht...wir kommen uns da ganz schoen selber entgegen...
liebe nene, ja die wahre weibliche kraft und schoenheit, die kommt von tief innen und bedarf gar nichts ausser reiner liebe und authentizitaet...das strahlt und ist mit worten nicht zu beschreiben, dann muss ich auch immer staunen, so schoen...
ich glaube, irgendwann kommt man und frau in eine tiefe verbindung die nur in zweisamkeit gelebt wird, aber dies ist nur duch diese absolute freiheit und freiwilligkeit zu erreichen.
gute nacht...
anka

MonikaMaria hat gesagt…

Weder mein Mann noch ich waren Kinder von Traurigkeit und haben das Leben in jungen Jahren von den Sinnen her voll ausgekostet. Als wir uns kennen gelernt haben vor über 15 Jahren waren dies die ausschlaggebende Punkte, um unser beider Leben völlig neu zu ordnen: Entwicklung unserer Individualität, gemeinsames Erarbeiten und Wahrnehmen der übersinnlichen Welten (beide auf ihre Art) und sie in all unseren Tätigkeiten einfließen lassen. (Wir sind beide ausgesprochene Individualitäten, die sich von nichts und niemandem beherrschen lassen).

Beide suchten wir in unseren Beziehungen diesen Partner/in und beide haben langjährige Partnerschaften/Ehe dafür aufgegeben.

... und die wahre männliche Kraft und Schönheit kommt auch VON TIEF INNEN und die ist durch nichts zu ersetzen. .... :-)

Mein jetziger Mann entspricht überhaupt nicht meinem Schönheitsideal! Wirklich nicht. Unsere Liebe liegt auf untrennbarer, nicht physischer Ebene und sie ist so großartig, dass jeder darin Platz finden kann. Egal, wer in diesen Innenraum unserer Liebe eintritt. Er ist willkommen.

Diesen Innenraum unserer Liebe, wird keiner/keine jemals trennen können, weil sie absolut nicht gebunden ist. In diesem Innenraum haben mein Ex-Mann, seine Freundin und alle anderen auf dieser Welt auch Platz.

Unser Zusammensein bezieht die Kraft aus dieser Ebene ...... und sie ist allgemein. :-)

Vielleicht wird dann auch verständlicher, weswegen zwar manche Männer eine Freundin neben ihrer Ehefrau oder Frauen Männer haben, aber die Ehefrau/den Ehemann nie verlassen würden. Oder umkehrt, Ehemann und Ehefrau sofort verlassen, wenn sie mit dieser Ebene in Kontakt im anderen kommen.

Verliebtsein hebt aus dem Körper heraus in diese höheren Ebenen der Liebe hinein. Ob eine Beziehung diese «Flügel» der Liebe bewahren kann, zeigt sich im täglichen Leben.

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